pflückerGrüner Tee – das Lebenselixier hoch verehrt in der TCM (Tradionellen Chinesischen Medizin) seit vielen Tausend Jahren. Über seine gesundsheitsfördernden Eigenschaften wird  seit Jahren in den Medien berichtet und immer mehr Menschen vertrauen auf die Kraft und Energie des Grünen Tees.
Der Teebaum, botanisch Camellia sinensis, zählt zu den Kameliengewächsen, die nicht nur die weltweit geschätzten Gartenzierpflanzen umfassen, sondern auch alle Teegewächse, aus denen Schwarzer- und Grüner Tee gewonnen werden.
Man vermutet einen eigenen Ursprung dieses Teebaums in den Bergen von Yunnan, heute eines der beliebtesten Anbaugebiete für Grünen Tee. Tee wurde in China seit der frühen Han-Dynastie um 200 vor Christus kultiviert, aber wird bereits seit 2737 vor Chritus nachweislich getrunken.

Die Teeverarbeitung
Viele neue Arten wurden inzwischen aus den beiden Stammpflanzen Camellia sinensis und Camellia assamica gezüchtet, jeweils an die Standorte angepasst.
Assam-Sorten sind Tropengewächse, die viel Sonne und eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen, während Sinensis-Sorten robuster sind mit weniger Ansprüchen.
Die Teepflanzen werden durch regelmäßiges Beschneiden niedrig gehalten, damit die Blätter gut geerntet werden können. Die Ernte erfolgt zwischen April und Oktober alle 10-15 Tage.

Nicht fermentiert = Grüner Tee
Die in den grünen Blättern enthaltenen Fermente werden nach dem Welken in japanischer Tradition innerhalb von 30 Sekunden durch Dampferhitzung unwirksam, so dass keine Fermentation in Gang kommt. So bleiben die natürlichen Inhaltsstoffe der Teeblätter erhalten. Danach wird das Blatt leicht gerollt und getrocknet. In manchen Anbaugebieten werden die grünen Teeblätter mit kochendem Wasse behandelt, in China in heißen Pfannen etwa eine Minute geröstet.

Voll-Fermentiert = Schwarzer Tee
Das Erzeugnis ergibt einen dunkelbraunen Tee-Auszug. Das Blatt ist voll fermentiert.
Welken: dem Blatt werden durch Trocknung 30% der Feuchtigkeit entzogen.
Rollen: dient dazu, die Zellen aufzubrechen, so dass der Zellsaft in Kontakt mit Luftsauerstoff treten kann; Beginn der Fermentation
Fermentation: in feuchter Atmosphäre oxidiert der Zellsaft mit dem Sauerstoff der Duft und gärt durch Abbauprozesse zelleigener Enzyme bzw. durch Mikroorganismen
Trocknen: zum richtigen Zeitpunkt, angezeigt durch Verfärbung und Geruch des Teeblatts, wird die Fermentation abgebrochen und durch Trocknen mit heißer Luft das Ergebnis stabilisiert. Der Zellsaft trocknet am Blatt an und ergibt beim Aufbrühen die jeweils typische Farbe.
Sieben/ Sortieren:
der fertige Rohtee wird anschließend nach Feinheit gesiebt (je größer, um so hochwertiger)

Semi-fermentiert (Halbfermentiert): Oolong, Weißer Tee (Link zu Wikipedia!!!!!!!!!!!)
Der Tee hat einen helle, gelb-rötliche Färbung. Die Fermentation schreitet von den Bruchstellen her fort, wird aber nach kurzer Zeit gestoppt, so dass nur Teile des Blattes fermentieren können.

Grüntee-Sorten und Herkunft
Grüner Tee wird in über 30 Ländern der Erde angebaut, es gibt hunderte Sorten davon. Hauptexportland ist China.